====== Über uns ======

===== Historie =====

Die Höhlenforschergruppe Karlsruhe wurde 1963 gegründet. Zunächst waren die Gruppenmitglieder eher Höhlengänger mit rein touristischem Interesse.

Mitte der 70er Jahre traten forschende Tätigkeiten mehr in den Vordergrund: Katasterarbeit in Rheinland-Pfalz und Saarland, chemische und physikalische Analysen von Höhlenwässern, archäologische Grabungen, Vermessung und Dokumentation von Burgbrunnen und alten Gewölbekellern. Dabei kooperieren wir national und international mit anderen Höhlenforschern, aber auch mit Fachleuten aus Natur- und Denkmalschutz.

Seit 1969 sind wir dem Verband der Deutschen Höhlen- und Karstforscher [[http://www.vdhk.de|VdHK]] angeschlossen.

1986 wurde eine Ausbildungsgruppe an der Universität Karlsruhe gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hatte, Interessierten und längerfristig motivierten Leuten die Höhlenforschung näher zu bringen.

Im Mai 1988 wurde mit Höhlenforschern aus Bern und Iserlohn im Sägistal (ein alpines Hochtal nahe Interlaken(CH) die [[http://www.isaak.org/|ISAAK]] - Internationale speläologische Arbeitsgruppe alpiner Karst – gegründet. Inzwischen sind von deutscher Seite nur noch die Karlsruher dabei.


===== Mitglieder =====

Unsere Mitgliederzahl beläuft sich derzeit auf ca. 85 Personen. Unter uns sind Studenten, Handwerker und Wissenschaftler. Männer und Frauen jeden Alters sind vertreten.
Gruppen-Aktivitäten

Wir treffen uns regelmäßig am Mittwochabend. Jeden ersten Mittwoch im Monat findet das Gruppentreffen im Haus der Jugendverbände (Anne-Frank-Heim, Moltkestraße 20) statt, bei dem organisatorische Fragen, Termine und Projektplanungen besprochen werden. Die übrigen Mittwoche sind Vorträgen und praktischen Übungen vorbehalten. Neben Referenten aus den Reihen unserer Gruppe kommen hier immer wieder Fachleute von außerhalb zu Wort.

Monatlich erhalten alle Mitglieder ein Rundschreiben mit allen wesentlichen Informationen.

===== Touren =====

Seit 1978 treffen sich an Ostern Mitglieder der Gruppe an der Ardèche (Südfrankreich) zu touristischen und sportlichen Höhlenbefahrungen.

Den Französischen und Schweizer Jura befahren wir gerne zu Ausbildungs- und Trainingstouren.

Auch Ziele in der nahe gelegenen Schwäbischen Alb stehen immer wieder auf dem Programm. Hierhin führten auch einfache Schnuppertouren für Jugendliche oder interessierte Erwachsene (VHS Karlsruhe 2004/05 und Ferienprogramme der Stadt Karlsruhe seit 1999).

Einige Mitglieder widmen alten, verschütteten Bergwerken im Pfälzer Wald und in den benachbarten Nordvogesen viel Zeit, um sie wieder zugänglich zu machen und zu dokumentieren.

Die Arbeitsgebiete der ISAAK sind ein ca. 20 km langes hochalpines Karstgebiet südlich des Brienzer Sees bei Interlaken, der Beatenberg, die Schrattenflue und der Tällistock, alle in der Schweiz.

Einige von uns sind auch aktive Mitglieder in der [[http://www.hoehlenrettung-bw.de/|Höhlenrettung Baden-Württemberg]], die regelmäßig theoretische Ausbildung in Erster-Hilfe bietet und praktische Rettungsübungen veranstaltet.


===== Publikationen =====

Seit 1977 publiziert die HFG ihre Forschungsergebnisse in gebundener Form. Bisher sind 18 [[:Forschung:Veröffentlichungen]] erschienen.


===== Flyer =====

Wir freuen uns immer über Menschen, die uns und unsere Tätigkeit näher kennenlernen möchten. Nähere Informationen, wie sie mit uns in Kontakt treten und uns kennenlernen können, finden sie in unserem {{:über_uns:hfg_flyer.pdf|Faltblatt}}.